
Im Druckbetrieb gilt es, bestimmte Regeln einzuhalten. Manchmal funktioniert alles reibungslos – am nächsten Tag muss man jedoch wieder alles korrigieren und nach Lösungen suchen. In neun von zehn Fällen liegt das Problem beim Lichtstrahler – genauer gesagt, bei der Quarzkapsel.
Die Ersatzlichtstrahler von Lifegard bestehen zu 99,99 % aus hochreinem Quarz. Unreinheiten im Quarz fungieren als Absorptionsstellen, die die spektrale Ausstrahlung stören und den Verschleiß des Lichtstrahlers beschleunigen. Wenn das richtig gelöst wird, funktioniert der Rest problemlos.
Was wirklich wichtig ist: In einem Hochdruckquecksilberdampfsystem sorgt die 365-nm-Linie dafür, dass der Photoinitiator effektiv wirkt. Die breitere UVA-Strahlung sorgt wiederum für eine vollständige Aushärtung der Schicht. 99,99 % reiner Quarz gewährleisten eine konstante Transmissionsleistung im Bereich von 240–450 nm – somit bleibt die maximale Strahlungsintensität am Substrat vorhersagbar.
Das bedeutet eine stabile Energieaufnahme pro Fläche (mJ/cm²) – das ist die Zahl, die man auf dem Radiometer abliest, nicht irgendeine vage „Helligkeit“. Wenn der Lichtstrahler unter der vorgeschriebenen Spannung betrieben wird und der Reflektor richtig ausgerichtet ist, können die Geräte bis zu 5.000 Stunden lang ohne mehr als 5 % Leistungsverlust arbeiten.
Warum das im Druckbetrieb wichtig ist: Bei hochwertigem Drucken ist eine zuverlässige Aushärtung unerlässlich: Der Dotgain bleibt unter Kontrolle, die Haftung der Schicht ist gut, und es kommt zu keiner Unterbrechung der Aushärtung. Die Ersatzlichtstrahler von Lifegard halten die spektrale Ausstrahlung näher am Originalprofil des Herstellers – dadurch lassen sich die Einstellungen wie Leistung des Lichtstrahlers, Geschwindigkeit und Kühlung direkt auf die Ergebnisse übertragen.
Der Vorteil ist weniger Ausfälle, weniger Produktionsfehler und weniger Nacharbeiten. Während der Lebensdauer des Lichtstrahlers bleibt auch die Energieverbrauch pro Einheit gering, denn man muss den Lichtstrahler nicht überlasten, um den Leistungsverlust auszugleichen.
Hier sind die wichtigen Details: Es ist nicht verhandelbar, dass der Grundtyp, die Bogenlänge sowie die Geometrie der Anschlüsse übereinstimmen. Selbst kleine Abweichungen ändern die Temperatur in den kälteren Bereichen sowie den Quecksilberdampfdruck – dadurch ändert sich auch das Spektrum.
Hochreiner Quarz verträgt keine Fingerabdrücke und Verunreinigungen – wischen Sie ihn daher vor der Installation mit Isopropanol ab. Zudem braucht der Lichtstrahler etwas länger, bis er seine thermische Stabilität erreicht hat – im Vergleich zu Ersatzteilen niedrigerer Qualität. Planen Sie das bei der Umstellung ein.